Das Thema:
Künstlerische Gestaltung einer Betonmauer im Hospitz in Neustadt/Harz Durch eine Kindergruppe
Vorgeschichte:
Vor einigen Wochen erging von Mitarbeitern des Hospitzes zu Neustadt die Anfrage an die Leitung des Ökumenischen Kindergartens, ob eine bisher ungestaltete Betonmauer im Eingansbereich des Hospitzes von einer Kindergruppe unseres Hauses bemalt bzw. gestaltet werden könnte.
Nach einer Phase des Beschäftigens mit den Thema unter den betreffenden Mitarbeitern und des Suchens nach konkreten Möglichkeiten, oben genanntes in die Tat umzusetzen, ist nun folgendes Vorhaben geplant:
In der zweiten Osterferienwoche, also vom 27.04. bis 29.04 2011 wird die Hortgruppe des Ökumenischen Kindergartens im Rahmen ihres Ferienprogramms besagte Mauer unter Begleitung einer künstlerischen Fachkraft mit farbenfrohen Bildern und Zeichen des Lebens bemalen und gestalten.
In folgenden Schritten, die zum Teil bereits durchgeführt wurden, soll das Projekt in die Tat umgesetzt werden.
1. Die an dem Projekt beteiligten Mitarbeiterinnen des Ökumenischen Kindergartens lernen die Einrichtung „Neustädter Hospitz“ kennen, werden von einer Mitarbeiterin des Hospitzes durch das Haus geführt und haben in einer sich anschließenden Gesprächsrunde die Möglichkeit, offene Fragen von dem fachkundigen Personal des Hospitzes beantwortet zu bekommen.
In diesem Gespräch werden auch konkrete Aspekte des Vorhabens besprochen und vorentschieden. (Vorbereitung der Kinder, Zeitfenster des Projektes, jeweilige Anzahl der Kinder, Logistik, Begleitung, Versorgung während des Aufenthaltes auf dem Hospitzgelände, Materialfragen usw.)
2. In einem Brief werden die Kinder und die Eltern 4 Wochen vorher über das konkrete Vorhaben in der zweiten Osterferienwoche informiert, so dass diese die Möglichkeit haben, frei über ihre Teilnahme zu entscheiden bzw. Rückfragen an uns zu stellen.
3. Vorbereitung der Hortgruppe, 3-4 Wochen vorher auf die geplante Aktion.
Durch angemessene, kindliche Literatur werden die Kinder für das Thema sensibilisiert und erfahren etwas über die konkrete Einrichtung „ Hospitz“, als ein Ort für Menschen, die ihrem letzten Lebensabschnitt in einem schönen, ruhigen Haus verbringen möchten, in dem sie nicht allein gelassen sind.
Im Vordergrund steht für uns der Gedanke, dass wir mit unseren Bildern, die vom Leben erzählen, helfen können, die Umgebung dieser Menschen noch schöner zu gestalten.
4. Im Vorfeld konnte Frau Berberich aus Berlin, als künstlerische Fachkraft, für das Projekt gewonnen werden. Der Ökumenische Kindergarten hat bei anderen Aktionen dieser Art bereits gut mit ihr zusammengearbeitet. Deshalb wird für das Beschaffen der nötigen Materialien Frau Berberich beaufragt, die gemeinsam mit den Kindern die Wand nach deren Ideen bemalen wird.
5. An den entsprechenden Tagen werden wir in jeweils 2 Maleinheiten (vormittags von 9.30.-11.30 Uhr und nachmittags von 13.00-15.00 Uhr mit jeweils 8 Kindern der Hortgruppe auf dem Gelände des Hospitzes sein, um die Aktion durchzuführen. Die Logistik und Organisation übernehmen die Erzieherinnen der Gruppe.